“Initiative Zukunft” muß warten

Presseartkel Neumarkter Tagblatt vom 6.3.2010.

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Gesamter Presseartikel: Initiative Zukunft muß warten

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3 Antworten zu ““Initiative Zukunft” muß warten”
  1. Michael Wabner sagt:

    Und wieder hat die CSU mit ihrem Bürgermeister Kratzer eine Gelegenheit verstreichen lassen um etwas für die Bürger von Postbauer-Heng und der Zukunft unserer Marktgemeinde zu tun. Die früher blühende Gemeinde wird durch die Boykottpolitik der CSU im Vergleich zu unseren Nachbarn bald nur noch Mittelmaß sein. Über den eigenen Schatten springen und sich das Konzept erläutern lassen hatte Größe und Willen zur Sachpolitik bewiesen. So wird man nur Kopfschütteln von Seiten der Bevölkerung ernten. Bravo Herr Kratzer, Bravo CSU.

  2. Ingo Schellschmidt sagt:

    Was für ein großes Theater. Da wird unter Beteiligung einiger Oppositions­kollegen des Marktgemeinderates von Postbauer-Heng eine Arbeitsgemein­schaft gegründet, um über Entwick­lungsmöglichkeiten der Marktgemein­de zu sinnieren.
    Dabei haben die Herrschaften in den bisheri­gen Gremien doch nichts weiter ge­tan, als immer nur gegen Bürgermeis­ter Horst Kratzer und die gesamte CSU-Fraktion zu schießen, um an­schließend zu betonen, dass sie den­noch ihre Zusammenarbeit anbieten. Erstaunlich ist auch, dass dieses Konzept unter Ausschluss der CSU erstellt worden ist.
    Was wollen Sie mit dieser Arbeitsgemeinschaft eigentlich erreichen? Etwa dass die Marktgemeinde durch diese ganze Miesmacherei in aller Öffentlichkeit in ein schlechtes Licht gerückt wird? Und dadurch möglicherweise poten­tielle Gewerbetreibende und Familien erst recht abgeschreckt werden, sich in unserer schönen Marktgemeinde niederzulassen?
    Wenn Sie wirklich etwas für Post­bauer- Heng erreichen wollen, dann sollten Sie sich endlich konstruktiv und mit Sachargumenten in die ent­sprechenden Gremien einbringen. So einfach geht ehrliche und glaubwür­dige Politik, die zum Wohle aller Bür­gerinnen und Bürger von Postbauer-Heng dient.

  3. Kurt Augustin sagt:

    Fürwahr ein „großes Theater“, das aber nicht von der Opposition inszeniert wurde, sondern von einer CSU die ja angeblich – so Horst Kratzer – selten ihre Mehrheit einsetzt. Wieder einmal ließ die Bürgermeisterpartei ihre Muskeln spielen, um nicht in der Öffentlichkeit von einer aktiven Opposition düpiert zu werden.
    Seit 2 Jahren wird von Bgmstr. Kratzer ein Konzept für die Entwicklung unserer Gemeinde gefordert. Der einzige Versuch bei der Klausurtagung „Postbauer-Heng 2020“ Ende letzten Jahres ist kläglich gescheitert. Die bisherige Politik war Stückwerk, ließ jegliche Konzeption vermissen. Wenn ein Bürgermeister immer nur reagiert statt zu agieren, dann lässt er den erforderlichen Weitblick bzw. Innovation vermissen. Der fehlende Mut – oder ist es Ratlosigkeit – kam unserer Kommune bisher teuer zu stehen: beispielhaft möchte ich hier nur das Konjunkturprogramm II oder die Ausstattung kommunaler Dachflächen mit Fotovoltaik nennen. Durch den in der Öffentlichkeit entstandenen Eindruck, dass im Rathaus nur verwaltet wird, war es nicht nur Notwendigkeit sondern Verpflichtung für eine Opposition, aktiv zu werden. Mit der „Initiative Zukunft“ haben wir zumindest schon eines erreicht, eine CSU ist aufgewacht und will endlich zusammenarbeiten.
    Dass sie im Vorfeld nicht mit eingebunden wurde ist nur logisch, hat sie sich bisher doch kategorisch einem Ortsentwicklungskonzept verweigert.

    Wer hier von „Miesmacherei“ spricht hat nicht nur die Parteibrille auf sondern ist betriebsblind. Außerdem wird dieser Vorwurf auch durch ständiges Wiederholen nicht glaubwürdiger. Konstruktiver und sachlicher kann sich eine Opposition nicht präsentieren, wenn durch ihre Initiative endlich die Weichen für die Zukunft unserer Marktgemeinde gestellt werden. Viele andere Kommunen sind uns da weit voraus und gestalten Politik mit System und nicht „aus dem Bauch heraus“.
    Umso unverständlicher die Reaktion bei der letzten Sondersitzung. Beabsichtigt war lediglich die Vorstellung von Rahmenbedingungen für ein OEK sowie die Beratung über das weitere Vorgehen. Die Ausgestaltung dieses Konzeptes kann nicht nur Aufgabe des Gemeindeparlaments sein, das damit fachlich überfordert wäre.
    Der Versuch, die Diskussion unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu führen zeugt von der großen Unsicherheit einer CSU, die es bisher nicht gewohnt war, dass Andere den Takt vorgeben.

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