Kratzer soll diskutieren

Presseartikel Neumarkter Tagblatt 12.2.2010

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Gesamter Presseartikel: Kratzer soll diskutieren

Kratzer ist gelassen

Presseartikel Neumarkter Tagblatt vom 9.2.2010

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Gesamter Presseartikel: Initiative Zukunft Kratzer ist gelassen

Arbeitsgemeinschaft ergreift die Initiative

Presseartikel Neumarkter Nachrichten 8.2.2010

Parteiübergreifende AG wirft der CSU in Postbauer-Heng Untätigkeit vor — Entwicklungskonzept präsentiert


POSTBAUER-HENG (reh) — Die Arbeitsgemeinschaft (AG) „Initiative Zukunft“ hat ihr Ortsentwicklungskonzept vorgestellt. Das Ziel: Postbauer- Heng weiter nach vorne bringen.

Die AG – bestehend aus den vier Markträten Helmut Gradl (parteilos), Gerhard Hierl (SPD), Dr. Jürgen Rupprecht (Bürgerblock) und Arnd Willmann (UPW-FW) sowie den Parteimitgliedern Kurt Augustin (Vorsitzender der UPW-FW), Alois Härtl (Bürgerblock) und Benjamin Huck (SPD) – habe sich zu diesem Schritt entschlossen, da der angekündigte neue Politikstil, der alle im Gemeinderat vertretenen Parteien einbinden sollte, um die Kommune fit zu machen, ausgeblieben sei.
Weder Bürgermeister Horst Kratzer noch die CSU-Fraktion hätten sich bereit gezeigt, auf vernünftige Vorschläge und Anträge einzugehen, erklärte Augustin und forderte Kratzer auf, endlich zu handeln: „Wir bieten uns zur Zusammenarbeit an.“ Unter Einbindung von Marktgemeinderat, Agenda 21-Arbeitskreisen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern müsse es möglich sein, „dass sich auch Postbauer-Heng endlich den großen Herausforderungen stellt und sich zu einer modernen, innovativen Gemeinde entwickelt“, so Augustin weiter.

Zusammenarbeit vermisst
In dem ausgearbeiteten Konzept sehen die Mitglieder folgende Schwerpunkte: Energie, Baugebiet, Gewerbe, Tourismus sowie geeignete Maßnahmen, um auf den demografischen Wandel zu reagieren. Schon seit zwei Jahren fordert Gradl im Marktrat die Erstellung eines umfassenden, integrierten Energiekonzepts. Es sei längst überfällig und dringend erforderlich.
In Postbauer-Heng sei bisher lediglich punktuell und schwerfällig versucht worden, sich diesem Thema zu nähern. Auf Grund der verstrichenen Zeit müsse umgehend geklärt werden, welche Möglichkeiten der Energiegewinnung es gibt, um eine Unabhängigkeit von den Energiekonzernen erreichen, so Gradl.
Jungen Familien, die aufs Land ziehen wollen, müsse man die attraktive Marktgemeinde schmackhaft machen sowie die gute Infrastruktur herausstellen, äußerte Gerhard Hierl. Zur besseren Vermarktung der Baugebiete brachte Rupprecht das Finanzierungsmodell der Erbpacht, welches auch in Oberbayern erfolgreich praktiziert wird, ins Spiel. Dadurch könne sich Postbauer-Heng ein Alleinstellungsmerkmal schaffen. Des Weiteren ist Rupprecht für die Forcierung von Gewerbeansiedlungen. Insbesondere die Ansiedlung von umweltfreundlichen Gewerbebetrieben würde wesentlich zum Erfolg und zur Attraktivität einer Kommune beitragen. Postbauer-Heng verfügt außerhalb des Ortes über Flächen, die sich für produzierende Betriebe eignen und die optimal an den ÖPNV angebunden seien. In Sachen Tourismus, so Willmann, sei Postbauer-Heng bislang nur wenig interessant und attraktiv. „Attraktionen von überregionalem Interesse fehlen, werden nicht genutzt oder nicht überregional beworben. Die Wirkung nach außen bestimmt maßgeblich die Entscheidung, die Gemeinde als neuen Lebensmittelpunkt zu wählen“, so Willmann weiter.

Neues Gremium gefordert
Er spricht sich für die Schaffung eines Gremiums aus, das mit Hilfe von Spezialisten eine Zielsetzung im Bereich Tourismus erarbeitet und das darüber hinaus die nächsten Schritte initiiert. Seit Jahren sei der demografische Wandel spürbar. Die Sterberate übersteige dauerhaft die Geburtenrate.
Gerade jetzt seien die Kommunen gefragt. „Es muss endlich reagiert werden“, sagt Härtl, etwa mit Projekten für Ältere, die auf Geselligkeit, Lebensfreude sowie auf Sport- und Freizeitangebote ausgerichtet sind.
Reagiert werden müsse aber auch mit einer Imagebildung für eine kinderfreundliche Gemeinde. „Es kann nicht sein, dass andere Gemeinden an uns vorbei ziehen.“ Die Entwicklung von Postbauer-Heng dürfe nicht weiterhin dem Zufall überlassen bleiben, lautete die einhellige Meinung der „Initiative Zukunft“.

“Inititative Zukunft” soll den Markt voran bringen

Presseartikel aus dem Neumarkter Tagblatt vom 06.02.2010

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